Pionier:STU-Story
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Die Story
Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2380. Es herrschen interessante Zeiten.
Die Cardassianische Union, wieder erstarkt nach den Grauen des Dominionkrieges und mit neuem Willen, schickt sich an, seine Grenzen zu erweitern. Viele Kleinstnationen, weit verteilt und fast unsichtbar unter den Sternen, wurden bereits im Wahn nach mehr Ressourcen und Lebensraum annektiert und die stolzen Breen, ihrem Kriegspakt folgend, helfen ihren Verbündeten dabei mit Kräften, sicher, dass auch ihr Reich den ihm zustehenden Teil erhalten wird.
Das Romulanische Sternenimperium, nach dem kürzlichen Tod des Ursupators Shinzon in anhaltender politischer Unruhe versunken, wird von beginnenden Bürgerkriegen und Familienscharmützeln gebeutelt. Der neue Senat, hastig gewählt und noch unerfahren, sucht Unterstützung beim Tal Shiar. Bei dem Gemeinsamen Versuch, das zerstrittene Volk der Romulaner wieder zu vereinen, beginnt die Suche nach einem ausreichend starken Gegner und Vorbereitungen für eine geplante Invasion - der gemeinsame Feind, so besteht die Hoffnung, wird die Romulaner wieder auf die selbe Seite stellen und Zeit schaffen, die so dringend zur Neustrukturierung der Führung benötigt wird.
Auch das Klingonische Imperium sucht nach einem neuen Gegner. Zu kurz war der Konflikt mit dem Dominion, zu gering die gewonnene Ehre gegen den Aggressor aus dem Gamma-Quadranten. Die versammelten Krieger des Imperiums begehren auf und verlangen Blut, verlangen Kampf, verlangen ehrenhafte Feinde - ein neuer Brügerkrieg droht, dessen Ausgang einmal mehr in Chaos münden könnte.
Die Vereinte Föderation der Planeten ist im Wachsen begriffen. Der Sieg im Dominionkrieg, das immer stärker werdende Bündnis mit den Klingonen, die Rückkehr der Voyager aus dem Deltaquadranten verleiht jenem Sternenbund bislang ungekannte Möglichkeiten in Politik, Forschung und Einfluss. Im Angesicht schwindender externer Bedrohungen und mit übermächtigen Feinden wie den Borg vorerst außer Reichweite nimmt die Föderation nach Jahren des Kampfes ihre bevorzugte Rolle als Erkunder und Vermittler zwischen den Sternen wieder auf.
Doch der Frieden ist nicht von Dauer. Marodierende romulanische Schiffe verwüsten abgelegene Kolonien von Föderation und Klingonen, ganze Garnisonen spalten sich vom Sternenimperium und dem Senat ab; führen Privatkriege gegen einzelne Familien oder politische Gruppen. Die Klingonen, widerstrebend von ihren föderativen Verbündeten zur Geduld und Nachsicht gemahnt, führen vereinzelte, eher erfolglose Angriffe gegen abtrünnige Romulaner und verlieren eine Vielzahl von Kriegern - erzürnt durch diese offensichtliche Verschwendung von guten Kämpfern und die ehrlose Vorgehensweise der Gegner stellt der Kanzler des hohen Rates dem romulanischen Senat vor die Wahl, Krieg oder Frieden - Sollten die Romulaner den Krieg wollen, so sollten sie den Krieg auch bekommen.
Der Senat, beleidigt durch die unverhohlene Drohung ihres Nachbarn, finden in den aufgebrachten Klingonen den gemeinsamen Feind, den er so energisch gesucht hatte. Innerhalb von Wochen sind beinah alle Unruhen im Staat beseitigt, die Propagandamaschine des Imperiums liefert unentwegt neue Munition gegen die hinterhältigen Klingonen. Der Tal Shiar arbeitet mit Hochdruck daran, Informationen zu sammeln, zu bewerten und relevante Ziele an Jene zu verteilen, die mit den Daten das Beste anzufangen wissen. Doch noch fehlt den neu geeinten Romulanern die Kraft und die nötige Vorbereitungszeit, um gegen einen solchen Gegner zu bestehen.
Die extra zu diesem Zweck gesandten Botschafter der Föderation, allen vorran Captain Jean Luc Picard als gleichermaßen von beiden Parteien respektierter Mann, suchen fieberhaft nach einer Einigung, die die wütenden Wogen im Betaquadranten wieder zu glätten vermag. In der festen Annahme, die provokanten Aktionen der Romulaner fußen auf schlichtem Mangel an Raum und wachsender Unruhe unter der nach wie vor rastlosen Bevölkerung, veranlasst der Rat der Föderation eine eher ungewöhnliche Maßnahme: Die Öffnung eines Siedlungsraumes für alle Interessierten Regierungen. Als Ort wird die so genannte Typhon-Ausdehnung gewählt - ein dichter Cluster von Sternensystemen und Nebel direkt am Rand des Föderationsraumes, der bisher wenig erforscht wurde und eine große Menge an Ressourcen bietet.
Die Romulaner, in der Hoffnung auf die so dringend benötigte Schonfrist, stimmen dem Angebot zu und ebenso die Klingonen, deren Regierung darin die Möglichkeit sieht, junge Krieger mit der Kunst des wahren Kampfes und dem harten Leben draussen im All vertraut zu machen. Verschiedene andere Zivilisationen melden nach Bekanntgabe ebenfalls Interesse an, allen vorran die expansionswillige Cardassianische Union und die profitwitternden Mitglieder der Ferengi-Allianz.
Die Situation scheint entspannt, die Diplomaten wähnen sich erfolgreich. Sie sollten sich irren.
Die Ausdehnung
Die Typhon-Ausdehnung ist ein kleiner Sektor an der Grenze zwischen der Föderation und dem romulanischen Imperium, nahe der Grenze zwischen den Quadranten Alpha und Beta und gelegen im Betaquadranten. Aufgrund der neutralen Zone war sie lange Zeit für jegliche Erforschungs- und Kolonisationsprojekte unzugänglich, doch die letzten Annäherungen zwischen beiden Reichen ermöglichten die Auflage eines großangelegten Siedlungsprogrammes. Unter Einbeziehung und in Absprache mit jeder größeren politischen, militärischen oder wirtschaftlichen Fraktion der Alpha- und Beta-Quadranten wurde die Ausdehnung zu einer Region erklärt, in der besagte Fraktionen nur beobachtende Funktionen innehaben, sich weitgehend neutral verhalten sollen und den Kolonisten so Autonomie garantieren. Die Ausdehnung wird damit zu einem Sammelbecken von Glücksrittern, Visionären und Suchenden, die alle nur ein Ziel haben: Eine Existenz außerhalb der von den interstellaren Großmächten gemachten Regeln. Größtenteils unerforscht ist die Ausdehnung ein Sektor voller unbekannter Gefahren, faszinierender Möglichkeiten und lukrativer Gelegenheiten, die Siedler immer wieder vor neue Herausforderungen stellen.
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